Die Schulsanitäter bei der Freiwilligen Feuerwehr Wickrath Die Sanitäter AG der Realschule Wickrath und die „Alt-Sanis“ Jonas und Max, waren zu Besuch bei der Freiwilligen Feuerwehr in Wickrath. Der Berufsfeuerwehrmann, Herr Martin Schmitz, hat sich viel Zeit für uns genommen und mit uns über seinen Berufsalltag geredet.
Er hat uns in einer Präsentation einen Überblick über die Feuerwachen in Mönchengladbach, die Anzahl der Anrufe, die Zahl der Brände, die Einsatzfahrzeuge und die Leitzentrale gegebe
Zunächst haben wir uns einen der Feuerwehrwagen angesehen und durften viele verschiedene Gerätschaften selber anfassen z.B. einen Spreizer, eine riesige Schere, eine dicke Axt und einen überdimensionalen Hammer.
Jonas, ein Schulsanitäter aus der 9. Klasse und Mitglied bei der Jugendfeuerwehr, hat dann mit Hilfe eines speziellen Schlüssels einen Hydrantendeckel geöffnet. Mit diesem hat er dann die Wasserzuleitung öffnen können. Damit der Wasserschlauch angeschlossen werden kann benötigt man einen Adapter. Wenn man das Wasser dann aufdreht kommt es mit hohem Druck raus. Der Druck kann vorne am Schlauch reguliert werden. Im Tank des Feuerwehrwagens lagern rund 2000 l Wasser. Oft reicht das Wasser im Tank nicht aus, darum wird das Feuerwehrauto in solchen Fällen an den Hydranten angeschlossen um unendlich Wasser zur Verfügung zu haben. Bei vollem Druck reicht das Wasser im Tank für ca. 15 Minuten. Wir haben erklärt bekommen, dass es verschiedene Arten von Schläuchen gibt.
An jedem Feuerwehrwagen gibt es riesige Generatoren, die Strom erzeugen. Den Strom braucht man zum Beispiel um die Spreize nutzen zu können oder um am Wagen eine große Lampe für den Einsatz im Dunkeln ausfahren zu können. Diese Lampe ist in alle Richtungen schwenkbar.
Wir haben gelernt, dass sich die Feuerwehrmänner innerhalb einer Minute anziehen müssen. Dazu gehöre Schuhe, Hose, Jacke und der Helm. Das Atemschutzgerät wird bei Bedarf wird im Wagen angezogen. Auch dies durften wir einmal ausprobieren und haben festgestellt, dass die Schutzanzüge ganz schön schwer sind und es einem sehr schnell warm wird. Kurzzeitig halten die Schutzanzüge sogar bis zu 1000°C aus, wenn sie nicht beschädigt sind. Die Feuerwehrmänner müssen aber immer selber einschätzen, ob die Hitze noch erträglich ist, oder nicht. Um zu testen, wie heiß es ist, nutzen die Feuerwehrmänner auch immer eine Wärmebildkamera, die wir an unseren Körpern einmal austesten durften. Man muss darauf achten, wenn man die Wärmebildkamera auf eine Scheibe hält, man sich selber sieht, denn die Scheibe reflektiert die Wärme und zeichnet so einen Umriss von einem selbst ab. Um zu sehen, ob es sich um sich selbst handelt testen die Feuerwehrmänner dies, indem sie sich einmal zuwinken.
Es war sehr interessant einen so ausführlichen Einblick in den Alltag eines Berufsfeuerwehrmanns zu bekommen.
Das Highlight unseres Ausfluges war der Rückweg. Wir sind gemeinsam mit der AG im Feuerwehrwagen zur Schule gebracht wurden. Leider war die Schule schon zu Ende, so dass keiner dieses super Ereignis gesehen hat. Bilder unseres Ausflugs könnt ihr euch gerne ansehen.
Viele Grüße aus der Sani- AG
Mark, Ilyas, Sophie, Yannick, Maximilian und Frau Zensen



