Sehr geehrte Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

im Folgenden haben wir die für Sie und Euch wesentlichen Vorgaben und Hinweise des Schulministeriums für die Wiederaufnahme des Unterrichts am 12.08.2020 zusammengestellt:

1. Der Unterricht soll gemäß den Vorgaben der Stundentafel stattfinden.

2. Mund-Nasen-Schutz
Für alle Schülerinnen und Schüler sowie für alle weiteren Personen besteht im Schulgebäude und auf dem Schulgelände eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung.
Diese Pflicht gilt auch in den Unterrichtsräumen.
Lehrkräfte tragen im Unterricht eine Mund-Nase-Bedeckung, wenn sie den Mindestabstand von 1,5 m nicht einhalten können.
Diese Regelungen sind vorerst bis zum 31.08.2020 befristet.

Es ist Aufgabe der Eltern, Mund-Nase-Bedeckungen zu beschaffen.

3. Unterrichtsorganisation und Infektionsschutz
Der Unterricht soll jahrgangsbezogen in Klassen oder Kursen (Religion, Französisch, Informatik usw.) stattfinden.
Die Bildung einer jahrgangsübergreifenden Arbeitsgemeinschaft ist möglich.
Der Sportunterricht soll bis zu den Herbstferien im Freien stattfinden.
Jede Lerngruppe hat eine feste Sitzordnung einzuhalten, die zu dokumentieren ist.
Eine Durchlüftung der Unterrichtsräume ist sicherzustellen.

4. Schulmensa
Gäste müssen sich nach Betreten der Mensa die Hände waschen (bzw. desinfizieren).
Es besteht eine Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung außer am Sitzplatz.
(Bezgl. unserer Mensa werden wir wahrscheinlich wie folgt verfahren:
Um eine Durchmischung von Jahrgängen zu vermeiden, werden gestaffelte Essenszeiten eingerichtet (Beispiel: Jahrgang x von 12.20 - 12.50 Uhr, Jahrgang y von 12.50 - 13.20 Uhr; für Schüler weiterer Jahrgänge werden Esstische separiert).)

5. Schutz von vorerkrankten Schülerinnen und Schülern
Bei Schülern mit Vorerkrankungen, die eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für einen schweren Krankheitsverlauf im Falle einer Infektion mit dem Coronavirus haben, entscheiden die Eltern über den Schulbesuch. Das Schulministerium empfiehlt die Rücksprache mit einem Arzt.
Ggf. benachrichtigen die Eltern unverzüglich und schriftlich die Schule.
Besucht ein Schüler die Schule voraussichtlich oder tatsächlich länger als sechs Wochen nicht, soll die Schule ein ärztliches Attest verlangen.

6. Schutz vorerkrankter Angehöriger, die mit Schülerinnen und Schülern in häuslicher Gemeinschaft leben
Sollten Schüler mit Angehörigen mit relevanten Vorerkrankungen zusammen leben, seien, so das Ministerium, vorrangig Maßnahmen der Infektionsprävention innerhalb der häuslichen Gemeinschaft zu treffen.
Die Nichtteilnahme von Schülern am Unterricht könne nur in eng begrenzten Ausnahmefällen und nur vorübergehend in Betracht kommen. Außerdem sei ein ärztliches Attest des Angehörigen vorzulegen.

7. Vorgehen bei in der Schule auftretenden Corona-Fällen
Ein Schüler, der mögliche COVID-19-Symptome zeigt (z. B. Fieber, trockener Husten), ist unverzüglich nach Hause zu schicken bzw. von den Eltern abzuholen. Die Schulleitung nimmt mit dem Gesundheitsamt Kontakt auf.
Zeigen Schüler die Symptome eines Schnupfens, soll die Schule den Eltern empfehlen, den Schüler zunächst für 24 Stunden zu Hause zu beobachten. Wenn keine weiteren Symptome auftreten, nimmt der Schüler wieder am Unterricht teil.

Die Schulleitung