Ein Beitrag der „Moment mal“-Redaktion

                          
Wo liegt Tihange: Tihange ist eine Stadt in Belgien.

Was ist das Problem: Das grenznahe belgische Atomkraftwerk Tihange ist einem Bericht zufolge offenbar gefährlicher als bislang gedacht. Immer wieder ereignen sich Störungen und Ausfälle in dem Atomkraftwerk von 1969. Aus diesem Grund besteht die Sorge, dass es zu einem Supergau kommen könnte.

Welche Folgen hätte ein Supergau? Die radioaktiven Substanzen, die bei einem Supergau aus einem Atomkraftwerk in die Umwelt austreten würden, können gravierende gesundheitliche Schäden auslösen, zum Beispiel Schilddrüsenkrebs, Tumore, psychische Erkrankungen und noch vieles mehr.  

Die Aktion Litfaßsäule in Wickrath: Die Aktion Litfaßsäule soll bezwecken, dass viele Menschen aufmerksam auf die Situation in Belgien werden und dass sich mehr Leute mit dem Thema beschäftigen. Für die Aktion wurde von Rolf Jägersberg und Lars Harmens eine Initiative gegründet, bei der in mehreren Städten eine Art mobile Litfaßsäule aufgestellt wird. An der Litfaßsäule befinden sich eine knappe Information zu Tihange und ein Hebel, den man runterdrücken kann. Jede Hebelbewegung steht symbolisch für eine Stimme gegen Tihange.  

Meine Meinung: Meine Meinung dazu ist, dass ich es gut finde, dass man so eine Litfaßsäule in mehreren Städten aufstellt und damit versucht, die Menschen auf die Problematik aufmerksam zu machen. Dennoch gehe ich davon aus, dass es nicht viel bringt, weil ich auch schon mehrere Leute gesehen habe, die einfach mehrfach, ohne sich darüber Gedanken zu machen, wofür diese Handlung steht, den Hebel betätigt haben. Vielleicht könnte man stattdessen eine Unterschriftenaktion starten. Hierfür würden eine kurze Information über die Problematik und Unterschriftenlisten an mehreren öffentlichen Stellen (z.B. Post) ausliegen. Jeder, der sich für das Thema interessiert, könnte sich die Informationen durchlesen und dann entscheiden, ob er sich mit seiner Unterschrift gegen Tihange einsetzen möchte oder nicht.  

Von Jana aus der 8c und Lukas aus der 7b