Ein Beitrag der „Moment mal“-Redaktion

 

Es gibt immer mehr Nachrichten von vielen verschiedenen Schulen, dass ihre Schülerinnen und Schüler Drogen, Alkohol oder Zigaretten konsumieren. Doch welche Nachteile der Konsum auf den Einzelnen haben kann und wie sich andere Schüler/innen in ihrer Gegenwart verhalten können, wissen die meisten gar nicht.

Warum Rauschmittel genommen werden

In unserem Leben gibt es immer Probleme und schlechte Zeiten, manche Menschen können es aushalten, manche geben schnell auf und fangen an Rauschmittel zunehmen. Es könnte daran liegen, dass man viel Stress hat zum Beispiel mit den Eltern, in der Schule oder auch allgemein. Es gibt aber auch Personen, die es machen nur um cool zu wirken oder um in den Freundeskreis reinzupassen. Doch Rauschmittel haben auch viele Nachteile, diese Nachteile können das Leben eines Menschen zerstören.

Nimmt man Drogen, raucht oder trinkt Alkohol, hat dies Auswirkungen für unseren Körper und die Psyche. Das größte Problem ist die Abhängigkeit von allen Rauschmitteln, das bedeutet, man kann einfach nicht mehr aufhören sie zunehmen. Außerdem kann man psychische als auch körperliche Krankheiten bekommen, zum Beispiel: Panik, Angst, Müdigkeit, Kältegefühl und trockene Schleimhäute.  

Auch das Problem, die eigene Familie zu enttäuschen oder zu geliebten Menschen den Kontakt zu verlieren, kann eine Folge der Drogenabhängigkeit sein. Im schlimmsten Fall führt der unkontrollierte Konsum zum Tod.

Aus Erfahrungen von vielen Schülern/innen und bundesweiten Nachrichten wissen wir, dass Kokain, Amphetamine, Ecstasy, Crystal Meth oder Cannabis an vielen Schulen in Deutschland genommen werden. Zudem wird in den Pausen immer wieder geraucht oder sogar Alkohol getrunken.

Wir Schülerinnen und Schüler können jederzeit eine Not-Situation auch an unserer Schule erleben, wenn wir jemanden unter dem Einfluss von Rauschmittel sehen. Um dieser Person zu helfen, können wir die nachfolgenden Schritte befolgen und ihr/ihm eventuell das Leben retten.

Erste Hilfe

Wenn ihr jemanden sehen solltet, der gerade unter Rauschmitteln steht und Hilfe braucht, solltet ihr versuchen zu helfen. ABER: ihr müsst euch sicher sein, dass die Person euch nichts tut. Bringt euch nicht selbst in Gefahr, als erstes ruft einen Krankenwagen und beobachtet die Person. Solltet ihr Erste Hilfe leisten können, dann haben wir hier einige Tipps für euch.

Sprecht die Person an:

-fragt, ob er/sie weiß wo ihr euch befindet

-fragt, nach dem aktuellen Datum und Wochentag

-fragt, ob die Person ihren/seinen Namen, Nachnamen usw. kennt

Außerdem könnt ihr gucken, ob die Sinneswahrnehmungen vorhanden sind, indem ihr der Person etwas zu riechen, hören oder etwas ähnliches gebt.

Wenn ihr könnt, testet die Person auf Schutzreflexe, Merkfähigkeit und Denkfähigkeit. Zum Beispiel testet man eine Person auf Schutzreflexe indem man sieht ob die Person noch schluckt oder hustet, da Flüssigkeiten wie Blut oder Erbrochenes in die Atemwege gelangen können und der Betroffene deswegen die Gefahr hat zu ersticken.

Manche Schüler/innen wissen nicht bei wem man Hilfe suchen kann, weil sie vielleicht niemanden vertrauen oder es von seiner/ ihrer Sicht nicht für nötig halten, doch wenn sich jemand Hilfe suchen will, kann sie/ er die folgenden Schritte befolgen:

Um Hilfe zu finden, sprecht mit euren Eltern darüber und versucht gemeinsam eine Lösung zu finden. Ihr könnt aber auch Freunde oder eure Lehrer fragen, oder auch einen Psychologen besuchen. Man sollte sich auch selber versuchen zu fragen, warum man Rauschmittel nimmt und wie man seine Probleme anders lösen könnte. Denn erst die eigene Einsicht, kann der erste Schritt sein, um zu wissen was man gegen die Sucht machen soll.

Um diese Probleme an Schulen zu lösen, müssen wir alle zusammenhalten und uns gegenseitig unterstützen. Traut euch um Rat bei den Lehrern zu fragen, wenn ihr glaubt, dass auch an unserer Schule Rauschmittel konsumiert werden.

Roaa.M 8b

Milana.S 8b